Liebe KonzertbesucherInnen der St. Martini-Kirche,

die Sommerpause neigt sich dem Ende zu und Sie starten hoffentlich gut erholt und mit sommerlichem Schwung in die zweite Jahreshälfte 2018.

Mit diesem Jahresprogramm darf ich mich Ihnen als neuer Kantor der Kirchengemeinde St. Martini vorstellen. Ich bedanke mich für die freundliche und herzliche Aufnahme und freue mich schon jetzt darauf, Sie alle (vielleicht bei einem Gottesdienst oder Konzert) persönlich kennenzulernen.

Jede Menge bekannte und unbekannte Musik wird es im kommenden Konzertjahr geben, einige Programmpunkte seien hier besonders hervorgehoben:

Traditionell beginnt die Saison mit einem Konzert zum „Tag des offenen Denkmals“, diesmal mit virtuoser Musik für Trompete und Orgel.

Ende September dann ein neues Konzertformat:  Im „Lesumer Orgelherbst“ erwarten uns drei hochkarätig besetzte Orgelkonzerte, freuen Sie sich auf spannende Interpretationen und ungeahnte Klangfarben.

Spannend bleibt es auch im Dezember: Das Weihnachtskonzert, die „Geburt Christi“ von Heinrich von Herzogenberg, vereint nicht nur Solisten, Chor und Orchester, auch der Kinder- und Jugendchor „ConTakt“ ist dabei und Sie dürfen alle Weihnachtslieder mitsingen. Das Silvesterkonzert hält mit der Pracht barocker Concerti dann noch einmal „weihnachtliche Reminiszenzen“ bereit.

Die Abonnementskonzerte sind ebenfalls reichhaltig besetzt: die „Capella St. Martini“ wird im November das Brahms-Requiem aufführen, ein „Bremer Stück“, wurde es doch vor genau 150 Jahren im Bremer Dom uraufgeführt.

Mit François Couperin wird im Oktober in einem Konzert mit Gregorianik und Orgel eines weiteren Jubilars gedacht, dazu bekommen wir Besuch von Orgel- und Kirchenmusikstudierenden aus Leipzig.

Außergewöhnliche Klänge versprechen uns die Konzerte mit Kammermusik „an den Rändern der Romantik“ im Februar und hochvirtuoser Klaviermusik im März.

Mit der Bachkantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ und dem 2. Teil des „Messiah“ präsentiert uns im April die „Capella St. Martini“ dann zwei klangvolle Werke des Barock – Händels berühmtes „Halleluja“ inklusive.

In den Kantatengottesdiensten erklingen neben Messkompositionen von Langlais, Duruflé und Mozart auch Orgelimprovisationen, Liedsätze und eine Vertonung der „Passionsgeschichte des Johannes“.

Ein kleiner „Wermutstropfen“ zum Schluss: Aufgrund gestiegener Preise fällt zukünftig die Ermäßigung für Rentner weg. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Auf ihren Besuch freut sich
Ihr

Felix Mende,
Kantor an St. Martini Bremen-Lesum